![]() |
![]() |
|
|
|
Mirjam Neumeister, MünchenTempel statt Dünen – Arkadien in den Niederlanden. Entwicklungen und Tendenzen holländischer Malerei nach 1650In Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V. Vortrag am 17. Juni 2009, 18 Uhr c.t. Mit dem Erscheinen des dritten Bandes ist das 2000 begonnene Forschungsprojekt der Bestandskataloge zur „Holländischen Malerei des Barock im Städel“ abgeschlossen. Die Aufteilung der Bände nach den Lebensdaten der Künstler erlaubt einen differenzierteren Blick auf das „Goldene Zeitalter“: Auf eine innovative Phase zu Beginn des 17. Jahrhunderts, in der ein unverwechselbarer Stil entwickelt wurde, folgte eine Anpassung an internationale Vorbilder. Individuelles wich der Norm, und dies manifestiert sich deutlich in einer veränderten Maltechnik. Die „typisch holländischen“ Themen jedoch waren weiterhin gefragt und lebten bis ins 19. Jahrhundert fort. Der Vortrag stellt die wichtigsten Ergebnisse des dritten Bandes vor und zeigt, wie die Künstler nach 1650 mit einer verfeinerten Malweise, die an die Stelle der spontanen, stark individualisierten Künstlerhandschrift tritt, auf die Wünsche potenter Auftraggeber und die Nachfrage eines internationalen Kunstmarktes reagierten. Dr. Mirjam Neumeister |
|
|
||
|
Haben Sie Fragen oder
Kommentare zu dieser Web-Site? Dann senden Sie eine E-Mail an
ZI-webmaster@zikg.eu
|