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Wolfgang Liebenwein, Darmstadt

Michelangelos Treppen für die Biblioteca Laurenziana

In Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.

Vortrag am 21. Januar 2009, 19 Uhr s.t.
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10, 80333 München

Bedingt durch die Lage der mediceischen Bibliothek in San Lorenzo zu Florenz bestand ein Niveau-Unterschied von etwa drei Metern zwischen Vestibül (Ricetto) und Bibliotheksraum. Michelangelos Entwurfsprozess für die zugehörige Treppe zog sich über mehrere Jahrzehnte hin. Er wird einer genauen Überprüfung unterzogen, wobei sich neue Aspekte und unbekannte Projekte ergeben. Auch wird die Frage untersucht, ob der Ricetto allein als Treppenhaus konzipiert war.

Prof. Dr. Wolfgang Liebenwein
Promotion 1974 in Frankfurt mit einer Arbeit über Studierzimmer. Habilitation 1980. Danach Heisenberg-Stipendiat der DFG. Professur in Bonn 1984-1989. Seither Lehrstuhl für Kunstgeschichte am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt. Viele Jahre Vorsitzender des Fachgutacher-Ausschusses der DFG und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Kuratoriums des Kunsthistorischen Instituts in Florenz.
Arbeiten über Sammlungsgeschichte, das Römische Kapitol, Rezeption antiker Statuen (Vergil, Laokoon), Mediceische Kunst, Petrarcas Grab. Forschungsprojekt zu den Sammlungen im Schloß zu Erbach (Odenwald).

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Letzte Änderung: 12.12.2008