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Christopher S. Wood, New Haven, Conn.

Ultrahistorie

Vortrag am Freitag, 21. November 2008, 18 Uhr c.t.
Vortragsraum 242, II. OG, Meiserstraße 10, 80333 München

Der Vortrags thematisiert die widersprüchliche Situation einer modernen, an literarischen Quellen orientierten Kunstwissenschaft angesichts einer modernen Kunst und Kunsttheorie, die das Ideal eines radikal unableitbaren Kunstwerks vertreten. Er diskutiert die These, dass sich die kunsthistorische Quellenforschung und das Modell des geschlossenen Kunstwerks - ihr konzeptueller Gegensatz - dialektisch an- und miteinander entwickelt haben. Julius von Schlosser wird als exemplarische Figur in diesem Prozess betrachtet.

Prof. Dr. Christopher S. Wood
Lehrt als Professor für Kunstgeschichte an der Yale University. Er ist Autor von "Albrecht Altdorfer and the Origins of Landscape" (1993) und "Forgery, Replica, Fiction: Temporalities of German Renaissance Art" (2008) sowie Herausgeber von "The Vienna School Reader: Politics and Art Historical Method in the 1930s" (2000).

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Letzte Änderung: 12.09.2008