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Aktuelle Projekte und Projektbeteiligungen des ZI

Laufende Projekte
Rudolf von Alt (1812-1905). Zeichnungen und Aquarelle
Studienzentrum zur Moderne – Bibliothek Herzog Franz von Bayern
Jacob Burckhardt, Vorlesung zur "Neueren Geschichte" von 1450 bis 1598. Textkritische Edition mit Kommentar
Kommentiertes Werkverzeichnis der Möbel und Möbelentwürfe Ludwig Mies van der Rohes
Die Kunsthandlungen und Auktionshäuser von Adolf Weinmüller in München und Wien 1936-1945
RIHA Journal
ARTtheses Forschungsdatenbank
EDV-Konversion des Sachkatalogs der Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte


Kürzlich abgeschlossene Projekte
arthistoricum.net - Die Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte
GDK Research
Galerie Heinemann Online


Rudolf von Alt (1812-1905). Zeichnungen und Aquarelle

Beteiligte Institutionen:
Staatliche Graphische Sammlung München (Projektleitung)
Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Förderer:
Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin

Laufzeit:
Dezember 2011 bis März 2013

Das Projekt erforscht die Provenienz eines Konvoluts von 601 Zeichnungen und Aquarellen von Rudolf von Alt (1812-1905) sowie weiteren 16 Aquarellen von Jakob von Alt (1789-1872) aus ehemaligem NSDAP-Besitz in der Staatlichen Graphischen Sammlung München (SGSM). Die 1959 von der Treuhandverwaltung für Kulturgut in München der SGSM überwiesenen Werke waren überwiegend durch Martin Bormann und seine Mittelsmänner im Auftrag Hitlers zusammengetragen worden. Noch bis in die 1930er-Jahre waren die Grafiken vielfach im Besitz jüdischer Sammler in Wien.

Der Sammlungsbestand soll systematisch erschlossen sowie insbesondere die Rolle des „Reichsleiters der NSDAP“ Martin Bormann (1900-1945) im NS-Kunstraub untersucht werden. Die so genannte „Alt-Aktion“ ist auch deshalb ein dringendes Forschungsdesiderat, da zu einzelnen Arbeiten Restitutionsanfragen vorliegen.

Die Ergebnisse des Projekts werden in Form einer Datenbank im Internet publiziert. Für 2015 ist eine Ausstellung der Werke von Rudolf von Alt aus dem Bestand der SGSM geplant.

http://www.sgsm.eu/ (Staatliche Graphische Sammlung München)
http://www.zikg.eu/main/projekte.htm (ZI München)

Information und Kontakt:
Projektbearbeiterin: Meike Hopp M.A.
E-mail: M.Hopp@graphische-sammlung.mwn.de

Weitere Informationen:
SGSM: Dr. Andreas Strobl, a.strobl@graphische-sammlung.mwn.de
ZI: Dr. Christian Fuhrmeister, Dr. Stephan Klingen

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Studienzentrum zur Moderne – Bibliothek Herzog Franz von Bayern

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit:
2011 bis 2013

Im Rahmen ihrer neuen Programmlinie „Förderung herausragender Forschungsbibliotheken“ fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), zunächst für zwei Jahre, das Projekt „Aufbau des ‚Studienzentrums zur Moderne – Bibliothek Herzog Franz von Bayern’ als neue Forschungsumgebung in der Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte“. Die Idee für das Projekt entstand im Zusammenhang mit der 2009 erfolgten Stiftung der Privatbibliothek von Herzog Franz von Bayern zur Kunst des 20./21. Jahrhunderts. Das Studienzentrum soll, nach Verfügbarmachung der benötigten Räume in unserem notorisch überbelegten Gebäude, einen neuen Komfort-Lese- und Studienbereich nebst eigenem Referenzbestand bieten. Es wird wissenschaftliche Arbeiten anregen und in einer eigenen Schriftenreihe publizieren, Vorträge und Tagungen veranstalten und Forschungsstipendien betreuen. Dabei wird eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen auf dem Gebiet ausgewiesenen Institutionen in München und darüber hinaus angestrebt. Mit Hilfe der DFG-Förderung soll in der Aufbauphase die Erschließung und Verfügbarmachung der Schenkung Bibliothek Herzog Franz von Bayern sowie umfangreicher weiterer Stiftungsfonds vorangetrieben werden. Projektkoordination und Ausgestaltung des wissenschaftlichen Programms erfolgen in Eigenleistung des ZI.

Information und Kontakt:
Prof. Dr. Wolf Tegethoff, Dr. Rüdiger Hoyer
E-Mail: r.hoyer@zikg.eu

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Jacob Burckhardt, Vorlesung zur "Neueren Geschichte" von 1450 bis 1598. Textkritische Edition mit Kommentar 

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Projektleitung)
Jacob Burckhardt Stiftung, Basel; Prof. Dr. em. Wolfgang Hardtwig, Humboldt-Universität Berlin

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit:
1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2013

Gegenstand des Projekts ist die textkritische Edition von Jacob Burckhardts Vorlesungsmanuskript zur Neueren Geschichte sowie seines Vortragszyklus zur Geschichte der Gegenreformation im Rahmen der neuen kritischen Gesamtausgabe Jacob Burckhardt Werke (JBW). Ziel dieses 26. Bandes der bei C.H. Beck (München) und Schwabe (Basel) erscheinenden Werkausgabe ist es, aus den Blättern des Manuskripts einen möglichst kohärenten Text zu gewinnen, der es ermöglicht, Burckhardts Deutung der Geschichte der Frühen Neuzeit in Europa zu rekonstruieren. Konkret werden hierfür Urtext, spätere Zusätze und Beiblätter des Vorlesungsmanuskripts zu einem Text zusammengefügt, der unter textkritischen und inhaltlichen Gesichtspunkten kommentiert wird; sämtliche historiographiegeschichtlichen Quellen Burckhardts und sein Umgang mit diesen Vorgängern sollen hierbei rekonstruiert werden. 

Das Projekt ist ein dringendes Desiderat der Burckhardt-Forschung, da die Vorlesung zur Neueren Geschichte bislang noch völlig unbekannte Aspekte seiner Sicht auf die Entstehung der Moderne aufdecken kann. Während Burckhardts Deutung der italienischen Renaissance hinlänglich bekannt ist, existiert für die Erschließung seines Blicks auf die nordeuropäische Renaissance in ihrem Zusammenhang mit der Reformation und dem entstehenden neuzeitlichen Staatensystem bislang keine verlässliche Textgrundlage. Einige der wenigen bislang bekannten Textpassagen deuten darauf hin, dass Burckhardt Reformation und Gegenreformation nicht nur das Ersticken der Blüte der Renaissancekunst anlastete, sondern sie zugleich als Treibkraft innerhalb der entstehenden Neuzeit erkannte. Gegenüber der traditionellen protestantischen Geschichtsauffassung entwickelte er eine profunde Skepsis – dennoch ordnete er die Reformationsgeschichte einer allgemeinen "Gährung" der Geister mit hohem Innovationspotential zu.

Die Edition des Vorlesungsmanuskripts wird somit eine wichtige Lücke in Burckhardts Gesamtwerk schließen und zugleich eine neue, bislang vernachlässigte Seite in seinem Geschichtsbild zugänglich machen. 

Information und Kontakt:
PD Dr. Christine Tauber
E-Mail: c.tauber@zikg.eu

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Kommentiertes Werkverzeichnis der Möbel und Möbelentwürfe Ludwig Mies van der Rohes

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Projektleitung)
In Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit:
1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2013

Ludwig Mies van der Rohe (1886 – 1969) zählt nicht nur zu den herausragenden Architekten, sondern auch zu den wichtigsten Möbeldesignern des 20. Jahrhunderts. Die von Mies entworfenen Möbel aus der Vorkriegsproduktion sind heute in allen international bedeutenden Designsammlungen zu finden.

Ziel des Forschungsprojekts ist die Erstellung eines Werkverzeichnisses (Catalogue raisonné) der Möbel und Möbelentwürfe Ludwig Mies van der Rohes. Grundlage hierfür bilden die systematische Erfassung des gesamten verfügbaren Quellenmaterials sowie die umfassende werkkritische Dokumentation der erhaltenen Originalmöbel Mies van der Rohes, wobei auch einzelne exemplarisch ausgewählte Repliken berücksichtigt werden.

Die Möbelentwürfe sollen in ihrer Entwicklung analysiert und kunsthistorisch eingeordnet werden. Auf diese Weise kann erstmals eine Genealogie des Möbeldesigns Mies van der Rohes erstellt werden. Zugleich dient das Forschungsvorhaben der Klärung von Provenienzen, was angesichts der von Fehlzuschreibungen, Falschdatierungen und Fälschungen geprägten Rezeptions- und Wirkungsgeschichte einen besonderen Schwerpunkt darstellt. Notwendig und hilfreich werden hierbei auch die Untersuchungen zum Herstellungsprozess sein, die u. a. mit werkstoffwissenschaftlichen Verfahren (wie Röntgentechnologie oder Materialprüfung) durchgeführt werden.

Unter den Möbeln und Möbelentwürfen Mies van der Rohes befinden sich etliche Design-Inkunabeln, die um 1930 entstanden und sich zum Teil noch heute in Produktion befinden. Hierzu zählen vor allem die weitverbreiteten Stahlrohr- und Flachstahlmöbel. Dagegen handelt es sich bei den bislang von der Forschung wenig beachteten Holzmöbeln durchweg um individuelle Auftragsarbeiten, die ebenfalls eine Tendenz zu Typisierung erkennen lassen.

Erhöhter Forschungsaufwand ist insbesondere für den Zeitraum zwischen 1908 und 1925 erforderlich, da Mies in seinen frühen Innenraumgestaltungen zahlreiche Möbel verwendet hat, deren Herkunft bislang nicht geklärt werden konnte.

Für das Verständnis von Mies van der Rohes Werk ist entscheidend, dass die Innenraumgestaltung einschließlich der Möblierung und Ausstattung einen integralen Bestandteil seines Architekturkonzepts bildete. So wurden die Möbel Mies van der Rohes zumeist nicht als Solitäre konzipiert, sondern verdankten ihre Entstehung in der Regel Bauaufträgen, also konkreten architektonischen Planungen, in denen sie Raumzonen definierten.

Der Catalogue raisonné wird als Printpublikation erscheinen. Die Forschungsergebnisse werden im Laufe des Projekts online zugänglich gemacht; das dabei eingesetzte Redaktionstool soll zugleich einem größeren Fachpublikum als Diskussionsplattform dienen.

Information und Kontakt:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte: Dr. des. Dipl.-Ing. Rudolf Fischer, Prof. Dr. Wolf Tegethoff
Bergische Universität Wuppertal: Prof. Dr.-Ing. Friederike Deuerler
E-Mail: mvdr@zikg.eu

>> Aktuell: Bitte um Mitarbeit – "Mies auf der Spur ..."

Bauausttellung
Haus auf der Bauausstellung, Berlin, 1931
  Barcelona Pavillon
Barcelona Pavillon, 1928/29
 Abbildungen: © VG Bild-Kunst
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Die Kunsthandlungen und Auktionshäuser von Adolf Weinmüller in München und Wien 1936-1945

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Projektleitung)
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus GmbH & Co. KG

Förderer:
Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin

Laufzeit:
15. November 2009 bis 14. Februar 2011

Das Forschungsprojekt untersucht im Rahmen einer Public Private Partnership erstmals die Geschichte des „Münchener Kunstversteigerungshauses Adolf Weinmüller“, der Vorgängerinstitution des heutigen Münchener Kunstauktionshauses Neumeister.

Der Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Adolf Weinmüller im nationalsozialistischen Kunsthandel. Seit 1921 betrieb Weinmüller einen Kunsthandel; 1931 trat er der NSDAP bei. 1936 übernahm er das Auktionshaus des jüdischen Kunsthändlers Hugo Helbing in München, 1938 auch die Firma des jüdischen Kunsthändlers Herbert Kende in Wien. Im Entnazifizierungsverfahren als Mitläufer eingestuft, setzte Weinmüller seine Tätigkeit von 1948 bis zu seinem Tod im Jahr 1958 fort. Im Juli 1958 übernahm Rudolf Neumeister das Versteigerungshaus des verstorbenen Auktionators.

Neben der Erforschung der Firmengeschichte werden Weinmüllers Münchner und Wiener Auktionskataloge zwischen 1936 bis 1945 zusammengetragen, digitalisiert und für Recherchen online zugänglich gemacht.

Das aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Projekt ergänzt Arbeitsvorhaben des ZI, die sich mit der Münchner Kunstszene der 1930er und 1940er Jahre beschäftigen.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden im April 2012 publiziert.

Information und Kontakt:
Dr. Christian Fuhrmeister, Meike Hopp M.A., Dr. Stephan Klingen
E-Mail: info@weinmueller-provenienzforschung.de

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RIHA Journal

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Projektleitung), in Zusammenarbeit mit allen RIHA-Instituten weltweit (www.riha-institutes.org)

Förderer:
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
 Der Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Laufzeit:
Dezember 2008, bis voraussichtlich 2012

RIHA Journal (www.riha-journal.org) ist ein Gemeinschaftsprojekt von RIHA, der International Association of Research Institutes in the History of Art. Ziel der Online-Zeitschrift ist es, aktuelle Forschungsergebnisse einem internationalen Fachpublikum schnell, kostenfrei und dauerhaft zugänglich zu machen.

Herausgeber des RIHA Journals sind die Direktoren der RIHA-Institute. Die redaktionellen Abläufe sind dezentral organisiert: Jedes Institut ist für Autorenkontakte, das Review-Verfahren und die Textredaktion verantwortlich. Die Projektleitung liegt beim Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) in München. In dieser Funktion hat das ZI zum einen die Konzeption und den Aufbau der Zeitschrift übernommen; zum anderen agiert es als Zentralredaktion, die die Beiträge koordiniert und freischaltet. Als Lokalredaktion ist das ZI darüber hinaus für Autoren zuständig, die in Deutschland und/oder über Themen der deutschen Kunstgeschichte forschen.

Im RIHA Journal erscheinen Forschungsartikel zu allen Themen der Kunstgeschichte. Bevorzugte Publikationssprachen sind die fünf CIHA-Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Es werden Originalbeiträge sowie Übersetzungen aus Nicht-CIHA-Sprachen veröffentlicht. Geeignete Beiträge werden nach Möglichkeit innerhalb von drei Monaten ab Manuskripteinreichung freigeschaltet. Fester Bestandteil des Redaktionsprozesses ist ein anonymes Begutachtungsverfahren (double blind peer reviewing).

Das Redaktionssystem und der Web-Auftritt der Zeitschrift basieren auf dem Open Source Content Management System Plone. Als Open Access-Zeitschrift stellt das RIHA Journal alle Artikel ohne Einschränkung kostenlos zur Verfügung. Jeder Artikel erhält eine eigene URN, die ihn dauerhaft identifizierbar und damit zitierfähig macht.

Die ersten Artikel wurden am 14. April 2010 publiziert.

Managing Editor:
Dr. Regina Wenninger

Information und Kontakt:

Dr. Christian FuhrmeisterDr. Stephan Klingen, Dr. Regina Wenninger 
riha-journal@zikg.eu

RIHA Journal

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ARTtheses – Forschungsdatenbank für Hochschulnachrichten Kunstgeschichte

>> www.zikg.eu/arttheses

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Bildarchiv Foto Marburg

Finanzierung:
Eigenleistung des Zentralinstituts, zeitweise im Rahmen des DFG-geförderten Portals arthistoricum.net

Laufzeit:
Seit 2008

Die Datengrundlage der Forschungsdatenbank bilden die in der Zeitschrift Kunstchronik jährlich bis 2010 in den August- und September/Oktober-Heften publizierten Meldungen über abgeschlossene Magister-, Master- und Diplomarbeiten sowie über begonnene und abgeschlossene Dissertationen in Deutschland und in ausgewählten weiteren Ländern.

Die seit 1985 veröffentlichten Daten wurden bis Anfang 2009 auf der Website des Bildarchivs Foto Marburg in einer Datenbank präsentiert. Diese Datenbank hat nun unter dem Namen 'ARTtheses – Forschungsdatenbank für Hochschulnachrichten Kunstgeschichte' mit veränderter Funktionalität auf der Homepage des ZI ihren Platz gefunden.

Recherchierbar sind die Daten von 1985 bis 2011. Alle Aufnahmen sind thematisch erschlossen (Systematik, Geographica, Künstler und andere behandelte Personen).

Seit 2011 werden die Qualifikationsarbeiten ausschließlich in elektronischer Form in ARTtheses erfasst. Die Personalia werden jedoch weiterhin im September/Oktoberheft der Kunstchronik veröffentlicht.

Information und Kontakt:
PD Dr. Christine Tauber
E-Mail: c.tauber@zikg.eu

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EDV-Konversion des Sachkatalogs der Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte

Auftragnehmer:
Société Jouve, Paris

Finanzierung:
Freistaat Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Laufzeit:
Seit 2007

Im Jahr 2007 wurde die (normdatengestützte) Konversion des Sachkataloges (ca. 1 Mio. Einträge) begonnen, mit deren erster Tranche (Personenkarteien: selbständige und unselbständige Publikationen zu Künstlern, Nicht-Künstlern und Porträts, 374.690 Einträge) die Société Jouve, Paris, beauftragt wurde. Nach dem im September 2009 erfolgten Abschluss dieser Operation schließen sich die Konversionen der topographischen und fachsystematischen Teile des Kataloges an. In Arbeit ist derzeit die EDV-Konversion des Sachkatalogteils Topographie (ca. 150.000 Verschlagwortungen) sowie der alphabetischen Abschnitte des Systematischen Teils (ca. 70.000 Verschlagwortungen). Konvertiert werden folgende Segmente des Systematischen Teils: Personalbibliographien, Kunstzeitschriften, Orden/Bruderschaften, Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts, personenbezogene Denkmäler/Grabmäler, Darstellungen einzelner Länder und Landschaften in der Malerei, Buchmalerei nach Manuskripten, Institutionen einschließlich Privatsammlungen, Ikonographie: Personen des Alten Testamentes, Heilige, mythologische Personen, Tiere, Pflanzen, Varia. Der Abschluss dieser Maßnahme ist für Ende 2012 vorgesehen.

Gerade durch diese vom Freistaat Bayern getragenen Konversionsmaßnahmen des ZI ist der Fachverbundkatalog www.kubikat.org die weltweit nicht nur größte, sondern künftig auch am besten erschlossene kunsthistorische Bibliotheksdatenbank im Internet. Die Katalogisate und die damit verbundenen thematischen Erschließungen und Dienstleistungen haben für die internetbasierte fachliche Informationsversorgung auch international eine vitale Bedeutung. Sie entstehen zu einem großen Teil auf der Basis der mit DFG-Förderung getätigten Literaturerwerbungen für die seit 1972 im Netzverbund für die Kunstgeschichte gepflegten Sammelschwerpunkte (AKB).

Information und Kontakt:
Dr. Rüdiger Hoyer, E-Mail: r.hoyer@zikg.eu; Dr. Carola Wenzel, E-Mail: c.wenzel@zikg.eu

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Kürzlich abgeschlossene Projekte

arthistoricum.net - Die Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte

www.arthistoricum.net

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte und Universitätsbibliothek Heidelberg sowie Partner. Seit 2012 Fortführung durch die UB Heidelberg und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit:
2005 bis 2010. 2011 weitgehend in Eigenfinanzierung fortgeführt.

arthistoricum.net ist ein modular aufgebautes Internet-Portal für die kunsthistorische Forschung und Lehre. arthistoricum.net offeriert weltweit nutzbare, wichtige Recherche-, Informations-, und Publikationsangebote, die kooperativ erstellt und ausgebaut werden. Das Portal ist im Jahre 2005 als ein gemeinsames Projekt der Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München und der Universitätsbibliothek Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der LMU München (Lehrstuhl Prof. Dr. Hubertus Kohle sowie weiteren Partnern gestartet.

Über differenzierte Recherchetools leistet arthistoricum.net einen umfassenden Nachweis gedruckter und elektronischer kunsthistorischer Publikationen und Bilder. Weitere Komponenten dienen der Unterstützung des internetbasierten wissenschaftlichen Arbeitens und Publizierens im Sinne des Open Access. Ferner werden umfangreiche und differenziert erschlossene Kollektionen von Digitalisaten von vielgefragten historischen Textkollektionen des Faches zu Verfügung gestellt. Eine eigene Themen-Rubrik präsentiert über den Literaturnachweis hinausgehende Foren für Einzelgebiete der Kunstgeschichte.Die Architektur des Portals basiert auf einem dezentral bedienbaren webbasierten Content Management System.

arthistoricum.net ist offen für weitere Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene.

Information und Kontakt:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte: Dr. Rüdiger Hoyer, E-Mail: r.hoyer@zikg.eu; Dr. Volker Schümmer, E-Mail: v.schuemmer@zikg.eu
Universitätsbibliothek Heidelberg: Dr. Maria Effinger, E-Mail: effinger@ub.uni-heidelberg.de

arthistoricum.net

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GDK Research am 20. Oktober 2011 freigeschaltet

Beteiligte Institutionen:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Projektleitung)
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin und dem Haus der Kunst München

Förderer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

GDK Research wurde bei der DFG unter dem Arbeitstitel GDK-ONLINE beantragt.

Laufzeit:
1. September 2009 bis 30. August 2011

Im Zentrum dieses Forschungs- und Digitalisierungsprojekts steht die „Grosse Deutsche Kunstausstellung“ (GDK), die von 1937 bis 1944 im 1937 eröffneten „Haus der Deutschen Kunst“ in München stattfand. Parallel zur ersten GDK fand die von Joseph Goebbels initiierte Ausstellung „Entartete Kunst“ im Galeriegebäude am Münchner Hofgarten statt. Kein anderes Ausstellungsvorhaben der Jahre 1933 bis 1945 hatte für die Nationalsozialisten eine ähnlich programmatische Bedeutung wie die GDK, die als „Leistungsschau“ erklärtermaßen die Erfolge der NS-Kunstpolitik veranschaulichen sollte. In den Verkaufsausstellungen manifestierte sich das Selbstverständnis des „Dritten Reiches“ als Kulturnation ebenso wie die Kunstauffassung des NS. Viele Exponate wurden von der nationalsozialistischen Elite, aber auch von Privatleuten angekauft.

Ausgangspunkt des Projekts ist ein Konvolut von sechs Fotoalben im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, das die GDK der Jahre 1938 bis 1943 professionell fotografisch dokumentiert. Im Rahmen von GDK Research werden zentrale Quellenbestände – Fotodokumentation der Ausstellungen, Digitalisate von Fotografien und Katalogen sowie archivalische Informationen und biographische Daten – miteinander verknüpft und in einer Bild- und Forschungsdatenbank online zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, durch die umfassende Dokumentation verstreuter und vielfältiger Materialien eine virtuelle Rekonstruktion der GDK und damit eine leistungsfähige Plattform für die Bearbeitung der Kunst des Nationalsozialismus zu schaffen.

Im Vorgriff auf GDK Research wurden sämtliche Kataloge der GDK aus dem Besitz des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (ZI) und der Monacensia - Münchner Stadtbibliothek digitalisiert und im Juli 2009 in Kooperation mit der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin (Stiftung Preußischer Kulturbesitz) unter arthistoricum.net bzw. auf dem CONTENTdm-Server der Kunstbibliothek Berlin online zur Verfügung gestellt.

Für Unterstützung und Kooperation danken wir auch dem Stadtarchiv München, der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv.

Am 20. Oktober 2011, im Rahmen einer Fachtagung (20. bis 22. Oktober 2011), wurde GDK Research freigeschaltet.

>> Zur Datenbank GDK Research

Information und Kontakt:
Zentralinstitut für Kunstgeschichte: Dr. Christian Fuhrmeister, Dr. Stephan Klingen, Dr. Iris Lauterbach, Dr. Ralf Peters
Haus der Kunst München: Sabine Brantl M.A. (E-Mail: archiv@hausderkunst.de)
Deutsches Historisches Museum, Berlin: Prof. Dr. Monika Flacke
E-Mail: gdk-research@zikg.eu

Fünf der sechs Fotoalben
Fünf der sechs Fotoalben
  Dokumentation von Raum 11 der GDK 1942 mit Austausch-Hängung
Dokumentation von Raum 11 der GDK 1942 mit Austausch-Hängung
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Galerie Heinemann Online

Beteiligte Institutionen:
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Projektleitung)
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Förderer:
Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin

Laufzeit:
1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010

Die 1872 gegründete Münchner Galerie Heinemann war jahrzehntelang eine der bedeutendsten deutschen Kunsthandlungen, bis sie 1939 von den Nationalsozialisten zwangsenteignet wurde. Die erhaltenen Geschäftsunterlagen übergab die Familie 1972 dem Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, die Kataloge dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München.

Ziel des Projektes war es, in einer Internet-Datenbank die gescannten sowie die transkribierten Informationen über Käufe und Verkäufe von Kunstwerken durch die Galerie Heinemann online recherchierbar zu machen. Grundlage dieser Datensammlung waren einerseits die Geschäftsunterlagen, andererseits die zum Teil annotierten Kataloge. Die elektronische Aufbereitung dieser wichtigen Quellen erleichtert entscheidend die gezielte Suche nach Provenienzinformationen von rund 43.500 Kunstwerken aller Epochen und ca. 13.000 mit ihrem Handel verbundenen Institutionen und Personen.

>> Direkt zur Datenbank: http://heinemann.gnm.de

Information und Kontakt:
Deutsches Kunstarchiv: Dr. Birgit Jooss, E-Mail: b.jooss@gnm.de
Zentralinstitut für Kunstgeschichte: Dr. Stephan Klingen, E-Mail: s.klingen@zikg.eu

   


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Letzte Änderung: 10.01.2012